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By Jochen Kramer, Marko Neumann, Ulrich Trautwein

In Deutschland und der Schweiz wurden in den vergangenen Jahren umfassende Reformen des gymnasialen Schulsystems durchgeführt, die in diesem Buch als aktuelle Entwicklungen rund um das health club und das Abitur aufgezeigt werden. Zentrale Reformen, Reformstudien sowie Untersuchungen zur Studierfähigkeit und zum Übergang ins Studium werden von ausgewiesenen Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern beschrieben und analysiert.

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Dr. Burischs Burnout-Kur - für alle Fälle: Anleitungen für ein gesundes Leben

Dieses Buch des Experten Matthias Burisch hält fabric für alle Fälle bereit: Basiswissen für Neugierige, Hilfen zur Selbsthilfe für Betroffene, einen Notfallkoffer für Akutfälle. In Dr. Burischs „Kurklinik“ erwarten Sie knapp, praxisnah, animierend: Informationen zu Anzeichen, Entstehung und Bekämpfung von Burnout.

Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache

Die Neuauflage bietet den durchgesehenen und vor allem in den zahlreichen Beispielen aus Belletristik und Presse aktualisierten textual content der Erstauflage (1982) sowie einen umfangreichen Anhang zur Forschungsentwicklung seit den 80er Jahren. Die Phraseologismen werden in ihrer formalen und semantischen Eigenständigkeit und Differenziertheit erfaßt und unter semasiologischen und onomasiologischen Gesichtspunkten beschrieben auch ihre spezifischen Möglichkeiten in Satz und textual content werden dargestellt.

Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, used to be wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.
Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in fünf Schritten. Im ersten Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.
In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
Im letzten Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.

Über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Architektur: Denkanstöße für Architekten, Manager und Bauherren

Die Autoren bieten in diesem crucial eine kleine Reise durch die Ideen der Architekturgeschichte, die hinter der klassischen Moderne, der Postmoderne und dem architektonischen Strukturalismus stecken. Sie führen Soziologie, Architektur und Organisationstheorie zusammen mit dem Ziel, die Prämissen von Gebäuden zu erläutern, die Wissen vermehren.

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Auch die in den letzten Jahrzehnten eingetretene massive Verschiebung in der Bildungsbeteiligung mit einem deutlichen Wachstum gymnasialer und akademischer Bildung, mindestens teilweise zu Lasten der beruflichen Bildung, ist Teil einer schleichenden gesellschaftlichen Transformation, die sich sowohl auf der Nachfrage- wie auf der Bedarfsseite zeigt. Auf der einen Seite manifestiert sich im Funktionswandel gymnasialer Bildung der seit den 1960er Jahren anhaltende langsame Wandel industrieller zu postindustriellen Formen von Arbeit und Beschäftigung – mit einer starken Ausweitung des Anteils des Dienstleistungssektors sowohl an der Wertschöpfung wie am Beschäftigungsvolumen und mit einer steigenden Humankapitalintensität sowohl des sekundären wie des tertiären Sektors.

Dabei erwerben die Schülerinnen und Schüler sowohl ausgeprägte produktive und rezeptive Text- und Gesprächskompetenz als auch literarhistorisches und ästhetisches Bewusstsein. “ (KMK 2012a, S. 13) Das Zitat macht deutlich, dass dem Fach Deutsch ein doppelter Bildungsauftrag zukommt: Es vermittelt – wie alle anderen Fächer auch – fachspezifisches Wissen und Können. Diese beziehen sich im Fach Deutsch auf die beiden großen Teildomänen Sprache und Literatur. Darüber hinaus geht es im Deutschunterricht aber immer auch um fächerübergreifende Kompetenzen, nämlich um die auf Texte und Gespräche bezogenen Fähigkeiten, die für das Lehren und Lernen in allen Fächern sowie die gesellschaftliche Teilhabe bedeutsam sind.

B. Köster 2014, Steinmetz 2013). Viertens sollten auch die Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife als Regelstandards entwickelt werden, also in Form von Zielen, die Abiturientinnen und Abiturienten „in der Regel“ oder „im Durchschnitt“ erreichen sollen. Hierbei war allerdings zwischen einem grundlegenden und einem erhöhten Anforderungs- 1 Protokollnotiz: Dabei steht auch die Kompetenz des Schulausschusses zur Verfügung. 34 Petra Stanat, Michael Becker-Mrotzek, Werner Blum und Bernd Tesch niveau2 zu unterscheiden.

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