Download All-Age-Literatur: Die Entdeckung einer neuen Zielgruppe und by Maria Bertling PDF

By Maria Bertling

Maria Bertling untersucht die Zielgruppe der All-Age-Leser, additionally Erwachsene, die Kinder- und Jugendbücher lesen. Anhand einer empirischen Untersuchung, die auf dem Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten von Monika Suckfüll aufbaut, zeigt die Autorin, dass es eine Lesegruppe erwachsener Leser gibt, die All-Age-Literatur liest und die sich von anderen Lesegruppen abgrenzt. Außerdem stellt die Arbeit heraus, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen All-Age-Literatur und einem „emotionalen Zugang“ zu Literatur gibt. Daraufhin wird die All-Age-Literatur exemplarisch mit Hilfe eines Emotionswortschatzes auf ihren Emotionsgehalt hin untersucht. Das Ergebnis: All-Age-Literatur hat eine höhere Anzahl an negativen Emotionsworten und erfüllt so alle Voraussetzungen für eine unterhaltende Lektüre.

Show description

Read or Download All-Age-Literatur: Die Entdeckung einer neuen Zielgruppe und ihrer Rezeptionsmodalitäten PDF

Similar german_16 books

Dr. Burischs Burnout-Kur - für alle Fälle: Anleitungen für ein gesundes Leben

Dieses Buch des Experten Matthias Burisch hält fabric für alle Fälle bereit: Basiswissen für Neugierige, Hilfen zur Selbsthilfe für Betroffene, einen Notfallkoffer für Akutfälle. In Dr. Burischs „Kurklinik“ erwarten Sie knapp, praxisnah, animierend: Informationen zu Anzeichen, Entstehung und Bekämpfung von Burnout.

Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache

Die Neuauflage bietet den durchgesehenen und vor allem in den zahlreichen Beispielen aus Belletristik und Presse aktualisierten textual content der Erstauflage (1982) sowie einen umfangreichen Anhang zur Forschungsentwicklung seit den 80er Jahren. Die Phraseologismen werden in ihrer formalen und semantischen Eigenständigkeit und Differenziertheit erfaßt und unter semasiologischen und onomasiologischen Gesichtspunkten beschrieben auch ihre spezifischen Möglichkeiten in Satz und textual content werden dargestellt.

Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, used to be wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.
Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in fünf Schritten. Im ersten Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.
In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
Im letzten Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.

Über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Architektur: Denkanstöße für Architekten, Manager und Bauherren

Die Autoren bieten in diesem crucial eine kleine Reise durch die Ideen der Architekturgeschichte, die hinter der klassischen Moderne, der Postmoderne und dem architektonischen Strukturalismus stecken. Sie führen Soziologie, Architektur und Organisationstheorie zusammen mit dem Ziel, die Prämissen von Gebäuden zu erläutern, die Wissen vermehren.

Extra info for All-Age-Literatur: Die Entdeckung einer neuen Zielgruppe und ihrer Rezeptionsmodalitäten

Example text

108 Neben der Kritik benennt SUCKFÜLL jedoch auch einige Vorteile des Uses-and-GratificationAnsatzes. So werden beim Konzept der selektiven Medienzuwendung erstmals auch Unterhaltungsangebote mit einbezogen, wenn auch noch auf das Medium Fernsehen beschränkt. 3 Schlussfolgerungen Der Uses-and-Gratification-Ansatz kann den Wirkungsansatz nicht ablösen. Während im Wirkungsansatz die Medieninhalte die Ursache, also als unabhängige Variablen, und die Reaktionen der Rezipienten als Wirkung, also als abhängige Variable, gelten, sind im Uses-andGratification-Ansatz die Voraussetzungen und Merkmale der Rezipienten die Ursache für die Mediennutzung bzw.

Medien und Rezipientenmerkmale sind vielmehr gleichberechtigte Komponenten, und die Medienwirkung ergibt sich erst durch ihre wechselseitige Beziehung. Das Wirkungspotenzial der Medien ergibt sich also erst aus der Interpretation der Rezipienten. 118 Dieser Wechselbezug kann in einem Grundmuster gut veranschaulicht werden. 119 114 115 116 117 118 119 32 Vgl. Suckfüll 2004, S. 61. Kunczik und Zipfel 2005, S. 351. Vgl. Suckfüll 2004, S. 62. Jäckel 2011, S. 96. Vgl. Suckfüll 2004, S. 62. Vgl. , S.

Suckfüll 2004, S. 24. Vgl. ebd. “ 101 Dennoch ist der Uses-and-Gratification-Ansatz immer wieder in die Kritik geraten. Zum einen wird dem Ansatz eine Theorieschwäche vorgeworfen, da im Wesentlichen alle Konzepte, die von einem aktiven Rezipienten ausgehen, unter dem Begriff Uses-andGratification-Ansatz zusammengefasst werden können. 102 Zum anderen werden weder die Individualität der Rezipienten noch der gesellschaftliche Kontext berücksichtig. Die Auswahl eines Kinofilms wird in einer Gruppe sicher anders ausfallen als der alleinige Kinobesuch.

Download PDF sample

Rated 4.71 of 5 – based on 49 votes