Download Arbeitsrecht in Großbritannien: Praxisrelevante Regelungen by Beatrix Tröger, Nadja Roß-Kirsch PDF

By Beatrix Tröger, Nadja Roß-Kirsch

Das britische Arbeitsrecht unterscheidet sich aufgrund seiner Prägung durch das universal legislation wesentlich von den kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen. Außerdem führen die Begrifflichkeiten des britischen Arbeitsrechts bei reiner Übersetzung ins Deutsche meist zu Verwirrung und Unverständnis, da ihre Inhalte von den deutschen Bedeutungen abweichen. Dieses Buch bietet einen strukturierten und umfassenden Überblick über die arbeitsrechtlichen Regelungen und Besonderheiten in Großbritannien sowie vor allem erläuternde und vergleichende Bezüge zum deutschen Arbeitsrecht. Verantwortliche und Entscheider gewinnen ein klares Verständnis der Grundlagen und Eigenheiten des Landesrechts sowie der Unterschiede zu den deutschen Bestimmungen – eine Voraussetzung für die Beschäftigung guter, zuverlässiger und vor allem motivierter Mitarbeiter vor Ort. Die zweite Auflage wurde gründlich überarbeitet und aktualisiert. Der geplante „Brexit“, der EU-Austritt von Großbritannien, wird Folgen für das britische Arbeitsrecht und damit wechselseitige Mitarbeitereinsätze mit Deutschland haben, die momentan aber noch nicht gänzlich abzusehen sind.

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Dr. Burischs Burnout-Kur - für alle Fälle: Anleitungen für ein gesundes Leben

Dieses Buch des Experten Matthias Burisch hält fabric für alle Fälle bereit: Basiswissen für Neugierige, Hilfen zur Selbsthilfe für Betroffene, einen Notfallkoffer für Akutfälle. In Dr. Burischs „Kurklinik“ erwarten Sie knapp, praxisnah, animierend: Informationen zu Anzeichen, Entstehung und Bekämpfung von Burnout.

Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache

Die Neuauflage bietet den durchgesehenen und vor allem in den zahlreichen Beispielen aus Belletristik und Presse aktualisierten textual content der Erstauflage (1982) sowie einen umfangreichen Anhang zur Forschungsentwicklung seit den 80er Jahren. Die Phraseologismen werden in ihrer formalen und semantischen Eigenständigkeit und Differenziertheit erfaßt und unter semasiologischen und onomasiologischen Gesichtspunkten beschrieben auch ihre spezifischen Möglichkeiten in Satz und textual content werden dargestellt.

Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, was once wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.
Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in fünf Schritten. Im ersten Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.
In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
Im letzten Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.

Über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Architektur: Denkanstöße für Architekten, Manager und Bauherren

Die Autoren bieten in diesem crucial eine kleine Reise durch die Ideen der Architekturgeschichte, die hinter der klassischen Moderne, der Postmoderne und dem architektonischen Strukturalismus stecken. Sie führen Soziologie, Architektur und Organisationstheorie zusammen mit dem Ziel, die Prämissen von Gebäuden zu erläutern, die Wissen vermehren.

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B. ) bestehende Belegschaft zu rekrutieren. Darüber hinaus sollte zur Vermeidung von Diskriminierungen regelmäßig Schulungen zum Thema angeboten werden. In größeren Unternehmen empfiehlt sich auch die Einführung eines Diversity Monitoring. 9 Auswahl und Einstellung Bei der Auswahl und Einstellung von Arbeitnehmern sollte besonders darauf geachtet werden, dass keine Diskriminierung stattfindet. Denn hier sind besonders viele Stolpersteine versteckt. Die Problematik bei der Einstellung von Arbeitnehmern ist im Equality Act 2010 speziell in den Sections 39 und 40 geregelt.

Bleibt der Arbeitnehmer ein employee shareholder oder wechselt sein Status mit dem Übergang zu einem normalen emplo‑ yee? Es bleibt abzuwarten, inwieweit hier eine Anpassung der Transfer of Undertakings (Protection of Employment) Regulations 2006 erfolgt. 100 beträgt und daher fraglich ist, ob die Befreiung überhaupt einen Anreiz für Arbeitnehmer darstellt. Die Rechte, die dem Arbeitnehmer genommen werden, können vertraglich mit dem Arbeitgeber wieder umgesetzt werden. Weiterhin ist abzuwarten, wie sich die Steuerumgehung und -vermeidung gestaltet und wie dieser entgegengewirkt werden kann.

Dass diese Benachteiligung auf ihrem Geschlecht beruht, muss sie nicht nachweisen. Gleiche Arbeit (like work) zielt auf die tatsächliche Erfüllung im Wesentlichen identischer Aufgaben ab, deren Abweichungen danach beurteilt werden, ob sie – auch unter den Gesichtspunkten der Häufigkeit ihres Auftretens – von praktischer Bedeutung sind. Das Kriterium wird weit ausgelegt, gibt aber regelmäßig Anlass zu erheblichen Unsicherheiten. 17 16Hayward v. Cammell Laird Shipbuilders Ltd [1988] ICR 464, HL. v.

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