Download Ästhetische Grundbegriffe: Band 7: Supplemente Register by Karlheinz Barck, Martin Fontius, Dieter Schlenstedt, PDF

By Karlheinz Barck, Martin Fontius, Dieter Schlenstedt, Burkhart Steinwachs, Friedrich Wolfzettel

Der 7. Band schließt das Lexikon "Ästhetische Grundbegriffe" ab. Der Band enthält ein complement (mit den Artikeln Abstrakt, Authentizität, Kanon-Regel-Norm, Laune, Metapher, Museum/Ausstellung, Typisch, Zeichen) und die sign in. Ein Personen-Werk-Register erschließt die Quellen zur Geschichte des ästhetischen Denkens. Ein nach Haupt- und Nebeneintrag gegliedertes Begriffsregister eröffnet dem Benutzer die Möglichkeit zur europäisch vergleichenden Lektüre quer zu den monografisch angelegten Artikeln.

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In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
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107 21 Die Abstraktion als Elementarisierung der Kunst nimmt van Doesburg in seinem (1919 auf hollandisch, deutsch in einer iiberarbeiteten Fassung 1925 als Bauhausbuch 6 erschienenen) Essay Grundbegriffe der neum gestaltenden Kunst auf: »XX. Tritt im Kunstwerk ein Erfahrungsobjekt als solches noch in Erscheinung, so ist ein solcher Gegenstand ein Hilfsmittel innerhalb des Ausdrucksmittels. Die Ausdrucksweise ist in diesem Falle nicht exakt. XXI. Kommt das asthetische Erlebnis unmittelbar durch das Gestaltungsmittel der Kunstart zum Ausdruck, dann ist die Ausdrucksweise exakt.

86), 193. 85),647. Ohne Tite! (1909), zit. nach Eva Mazur-Keblowski, Apokalypse als Hoffuung: Die russi- 100 KANDlNSKY, schen Aspekte der Kunst und Kunsttheorie Vasilij 101 102 Kandinskijs vor 1914 (Berlin 2000), 442. KANDINSKY, BHV 138 (1927), in: Bauhaus-Vorlesungen. Maschinen- und handschriftliche Materialien zum Unterricht am Bauhaus [The Getty Research Institute for the History of Art and the Humanities, Inv. Nr. 850910]. Vgl. PAUL SCHEERBART, Das Perpetuum mobile. Die Geschichte einer Erfindung (Leipzig 1910); SCHEERBART, Astrale Novelletten (Karlsruhe/Leipzig 1912); SCHEERBART, Glasarchitektur (Berlin 19 14).

3. 1920), in: Malevic (s. Anm. 110), Bd. 3 (Moskau 2000), 339. II2 MALEVIC, Die gegenstandslose Welt, ubers. v. A. v. Riesen (Munchen 1927), 66. ) 110 Als eine Inkunabel der abstrakten Kunst gilt das Schwarze Quadrat auf weifJem Grund, das Malevic bereits 1913 konzipierte, mit dem er jedoch erst zwei Jahre spater an die Offentlichkeit trat. Die Bildidee entwickelte er 1913 wahrend seiner Mitarbeit an der Oper Pobeda nad Solncem (Sieg uber die Sonne) von Aleksej J. Krucenych. Die Dekoration des Biihnenbilds bestand aus Leinwanden mit Dreiecken, Kreisen und mechanischen Einrichtungen, der Vorhang zeigte ein schwarzes Quadrat.

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