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By Horst Malberg

Bauernregeln basieren auf Naturbeobachtungen und enthalten kurz-, mittel- und langfristige Wettervorhersagen. Basierend auf Wetterbeobachtungen der letzten a hundred and fifty Jahre hat der Autor diese Regeln auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit hin untersucht und festgestellt, daß einige mit einer bis zu 80%igen Wahrscheinlichkeit eintreten. Um das Verständnis der Bauernregeln zu erleichtern, wurden die wichtigsten Grundzüge der Meteorologie erläutert. Ein Glossar erleichtert den Umgang mit dem einen oder anderen Fachbegriff.

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IV hat in del' Regel fur den Farber selbst sellr wenig Interesse, wahrend diesel' mit wenigen Ausnahmen dureh die verselliedenen so stark von einander abweiehenden Angaben uber die ehemisehe Zusammensetzung del' naturliehen Farbstoffe eher verwirrt als belehrt wird. An diesel' Stelle moehte ieh meinem hoehverehrten Lehrer.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Wenn sie sich bilden, so werden sie von den heftigen Auf- und Abwinden in der Gewitterwolke mehrmals nach oben und unten transportiert. Da auch in Wolken unten die Luft warmer ist als oben, kommen die zunachst kleinen Komer durch Temperaturbereiche zwischen 0 °C und - 30°C oder sogar noch darunter. Dabei vergroBem sie sich, wobei der jeweils neue Eisiiberzug schalenartig erfolgt. Die Folge ist, daB Hagelkomer ahnlich wie eine Zwiebel mehrere Schalen aufweisen (Abb. IS). Falls die Hagelkomer beim Ausfallen in der warmen Luft unter der Wolke nicht aufschmelzen, konnen sie zu dem von den Bauern gefiirchteten Hagelschlag fiihren, der groBe Teile der Getreideernte vernichten kann.

B. Sonnenscheindauer oder Neuschneemenge sind erst seit 1950 regelmaBig in der Dahlemer MeBreihe zu finden. In diesen Fallen standen der Auswertung daher nur knapp 40 Jahre zur Verfilgung. Eine entscheidende Frage, will man den Bauernregeln unvoreingenommen Gerechtigkeit widerfahren lassen, ist: nach welchen Grundsatzen wertet man aus, welcher methodische Ansatz wird den ilberlieferten Regeln gerecht? Es darf wohl zu Recht angenommen werden, daB die Bauern weder Temperatur-, noch Niederschlags-, noch Sonnenscheinmessungen durchgefiihrt haben, zumal die meteorologischen Instrumente erst urn 1700 n.

Folglich ist die Regel statt unter den Witterungsregeln unter den Ernteregeln einzuordnen. Dort ergibt sie einen Sinn, denn ein »freundliches Jahr« ist fiir den Bauern ein Jahr mit Regen zur rechten Zeit und mit Sonnenschein zur rechten Zeit; sein Streben galt einer guten Ernte und nicht einer intensiven Urlaubsbraune. Februarregeln 82 Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr. 831m Hornung (Februar) Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heijJ. 84 Wenn's der Hornung gniidig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.

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