Download Besonderheiten ausländischer Eisenbahnbetriebsverfahren: by Jörn Pachl PDF

By Jörn Pachl

In diesem essential wendet sich Jörn Pachl an Fachleute des deutschen Bahnbetriebs, die sich über charakteristische Unterschiede ausländischer Betriebsverfahren gegenüber den im deutschen Bahnwesen üblichen Grundsätzen informieren möchten. Obwohl die technischen Grundzüge von Eisenbahnen überall gleich sind, zeigt der Autor, dass die Betriebsverfahren in erheblichem Maß differieren. Die Unterschiede liegen nicht im element, sondern betreffen selbst grundlegende Definitionen im procedure Bahn. Da im Rahmen dieser kompakten Darstellung keine Detailbeschreibungen einzelner Länder möglich sind, konzentriert sich der Autor auf Bereiche mit besonders relevanten Unterschieden zum deutschen Bahnbetrieb, die an typischen Beispielen demonstriert werden.

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Dr. Burischs Burnout-Kur - für alle Fälle: Anleitungen für ein gesundes Leben

Dieses Buch des Experten Matthias Burisch hält fabric für alle Fälle bereit: Basiswissen für Neugierige, Hilfen zur Selbsthilfe für Betroffene, einen Notfallkoffer für Akutfälle. In Dr. Burischs „Kurklinik“ erwarten Sie knapp, praxisnah, animierend: Informationen zu Anzeichen, Entstehung und Bekämpfung von Burnout.

Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache

Die Neuauflage bietet den durchgesehenen und vor allem in den zahlreichen Beispielen aus Belletristik und Presse aktualisierten textual content der Erstauflage (1982) sowie einen umfangreichen Anhang zur Forschungsentwicklung seit den 80er Jahren. Die Phraseologismen werden in ihrer formalen und semantischen Eigenständigkeit und Differenziertheit erfaßt und unter semasiologischen und onomasiologischen Gesichtspunkten beschrieben auch ihre spezifischen Möglichkeiten in Satz und textual content werden dargestellt.

Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, used to be wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.
Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in fünf Schritten. Im ersten Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.
In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
Im letzten Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.

Über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Architektur: Denkanstöße für Architekten, Manager und Bauherren

Die Autoren bieten in diesem crucial eine kleine Reise durch die Ideen der Architekturgeschichte, die hinter der klassischen Moderne, der Postmoderne und dem architektonischen Strukturalismus stecken. Sie führen Soziologie, Architektur und Organisationstheorie zusammen mit dem Ziel, die Prämissen von Gebäuden zu erläutern, die Wissen vermehren.

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Im Durchrutschweg liegende Weichen werden nur dann umgestellt und verschlossen, wenn dadurch der Abstand zu einem Gefahrpunkt vergrößert werden kann. Weichen im Durchrutschweg dürfen auch bei Fahrt zeigendem Signal umgestellt werden, um eine Fahrtbegriffsaufwertung zu ermöglichen (ähnelt ein wenig den weiter unten beschriebenen „swinging overlaps“ des englischsprachigen Raums). Eine eher deutsche Spezialität, die bei vielen Bahnen unbekannt ist, ist die Zulässigkeit sich überlappender Durchrutschwege, weswegen auf die Signalabhängigkeit von stumpf befahrenen Weichen im Durchrutschweg verzichtet werden darf.

Zum Ausgleich dieses Mangels wurde das System zum elektrischen Tokenblock weiterentwickelt, bei dem es für einen Streckenabschnitt nicht nur ein, sondern eine definierte Anzahl von Token gibt. Dabei muss jedem Zug ein Token mitgegeben werden. Die Token werden auf den korrespondierenden Betriebsstellen in Tokenblockapparate eingesteckt, die untereinander elektrisch verbunden sind. Wenn die Summe der in beiden korrespondieren Apparaten eingesteckten Token der Gesamtzahl der für diesen Abschnitt existierenden Token entspricht, kann man genau ein Token entnehmen (egal auf welcher Station).

Britische und niederländische Bahnen) werden die Weichen einer Gleisverbindung oft gemeinsam gestellt und überwacht. Dadurch ergibt sich der Flankenschutz immer von selbst, ohne besonders projektiert werden zu müssen. 4 Flankenschutz 33 Abb. uk) Zuordnung der Schutzlage der Zwieschutzweiche zu einer der beiden Fahrstraßen (Abb. 4). Den sicherheitlichen Nutzen der in Deutschland in modernen Stellwerken möglichen flexiblen Zuordnung des Flankenschutzes hält man für zu gering, als das sich ein solcher Aufwand lohnte.

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